Netz im Wandel der Zeit

Die folgende Übersicht zeigt alle relevanten Ausbauzustände des Münchner U-Bahn-Netzes. Aus urheberrechtlichen Gründen können leider nicht die originalen MVV-Pläne abgebildet werden.

Netzplan Stand 31.12.1971

19. Oktober 1971: U6

  • Das Münchner U-Bahnnetz wird eröffnet und geht mit zehn unterirdischen und drei oberirdischen Bahnhöfen auf 10,5 Kilometern Betriebslänge zwischen Kieferngarten und Goetheplatz in Betrieb, die insgesamte Gleislänge mit Betriebsgleisen beträgt 12 Kilometer.
  • 7,2 Kilometer der Strecke sind unterirdisch, 4,8 Kilometer oberirdisch (einschließlich Betriebshof).
  • Beginn der Rohbauarbeiten war am 1. Februar 1965.
Netzplan Stand 31.12.1972

8. Mai 1972: U3/U5

  • Die Strecke zum Olympiagelände wird rechtzeitig zu den Olympischen Sommerspielen eröffnet, die nur wenig später begannen.
  • Die kompletten 4,0 Kilometer Strecke und alle vier Bahnhöfe liegen unterirdisch.
  • Baubeginn war am 10. Mai 1967.
  • Die Linie U5 verkehrt als Verstärkerlinie zwischen Münchner Freiheit und Goetheplatz im Berufsverkehr.

2. Juli 1973: U5

  • Die Verstärkerlinie wird eingestellt und ihre Fahrten in U3 und U6 integriert.
Netzplan Stand 31.12.1975

22. November 1975: U3/U6

  • Die ursprünglich schon zur Eröffnung des U-Bahn-Netzes geplante Verlängerung bis zum Harras wird eröffnet.
  • An der Implerstraße wird der Abzweig zur U3-Süd gleich mitgebaut, ein Gleis bleibt bis zur Eröffnung 1989 ungenutzt.
  • Mit 2,7 Kilometer Zuwachs umfasst das Streckennetz der U-Bahn nun insgesamt 16,7 Kilometer Gleise.
Netzplan Stand 31.12.1978

28. Mai 1978: U3/U6

  • Die Station Poccistraße wird zwischen Goetheplatz und Implerstraße nachträglich eröffnet.
  • Ihr Bau verzögerte sich um 3 Jahre, da zunächst nicht klar war, wo sie genau entstehen sollte.
  • Sie wurde während des laufenden Betriebs zwischen die Schildröhren der U3/U6 eingebaut.
Netzplan Stand 31.12.1980

18. Oktober 1980: U8/U1

Netzplan Stand 31.12.1983

16. April 1983: U3/U6

  • Rechtzeitig zur Internationalen Gartenbauaustellung im Westpark wird der Streckenabschnitt Harras bis Holzapfelkreuth mit 2,7 Kilometern Streckenlänge eröffnet und von U3 und U6 befahren.

28. Mai 1983: U1

Netzplan Stand 31.12.1984

10. März 1984: U5

  • Die dritte U-Bahn-Stammstrecke durch die Innenstadt wird im Abschnitt Westendstraße bis Karlsplatz (Stachus) eröffnet.
  • Zusätzlich zu den 4,1 Kilometern Streckenlänge wurde ein 1,6 Kilometer langes Verbindungsgleis zum Bahnhof Implerstraße unter der Theresienwiese gebaut, um eine Verbindung zum restlichen U-Bahn-Netz zu gewährleisten.
Netzplan Stand 31.12.1986

1. März 1986: U5

  • Die U5 wird um einen Bahnhof zum Odeonsplatz verlängert.
  • Dieser Abschnitt ist mit etwa 36 Metern unter Geländeniveau am tiefsten Punkt der am weitesten unter der Erde gelegene Abschnitt des Münchner U-Bahn-Netzes.
Netzplan Stand 31.12.1988

24. März 1988: U5

27. Oktober 1988: U4/U5/U8

Netzplan Stand 31.12.1989

28. Oktober 1989: U3

Netzplan Stand 31.12.1991

1. Juni 1991: U3

Netzplan Stand 31.12.1993

22. Mai 1993: U6

20. November 1993: U2

Netzplan Stand 31.12.1994

30. Juni 1994: U6

  • Die U6 wird im Norden oberirdisch um einen Bahnhof Fröttmaning verlängert, der sich unmittelbar neben der Technischen Basis befindet.
  • Hier wird keine Wohnbebauung erschlossen, es soll durch ein ebenfalls eröffnetes P+R-Parkhaus aber Autoverkehr von der daneben liegenden A9 abgezogen werden.
Netzplan Stand 31.12.1995

28. Oktober 1995: U6

  • Mit Eröffnung der 3,8 Kilometer langen Strecke von Fröttmaning bis Garching-Hochbrück verlässt die Münchner U-Bahn erstmals das Stadtgebiet und erreicht die nördliche Nachbarstadt Garching.
  • Die Strecke verläuft komplett oberirdisch, mit einem Bahnhofsabstand von 4,2 Kilometern ist hier der größte Abstand zwischen zwei Bahnhöfen.
Netzplan Stand 31.12.1996

26. Oktober 1996: U2

  • Die U2 wird im Norden um 1,9 Kilometer bis zum Endpunkt in Feldmoching verlängert, wo Anschluss zur S-Bahn besteht.
  • Dazwischen liegt der Bahnhof Hasenbergl, der zentral im gleichnamigen Ortsteil gelegen ist und diesen zusammen mit dem bisherigen Endpunkt Dülferstraße erschließt.
Netzplan Stand 31.12.1997

9. November 1997: U1

Netzplan Stand 31.12.1998

23. Mai 1998: U1

  • Die U1 wird im Norden um die beiden Stationen Gern und Westfriedhof verlängert.
  • Die 2 Kilometer lange Strecke war zuvor heftig umkämpft, der weitere Streckenverlauf umstritten, weswegen vorerst nur bis Westfriedhof gebaut wurde.
  • Der Bahnhöf "Messegelände" wird in Schwanthalerhöhe umbenannt.
Netzplan Stand 31.12.1999

29. Mai 1999: U2/U4/U7/U8

Netzplan Stand 31.12.2003

18. Oktober 2003: U1

Netzplan Stand 31.12.2004

31. Oktober 2004: U1

8. Dezember 2005: U8

  • Die U8 wird im Norden um zwei Bahnhöfe bis Harthof zurückgenommen.
Netzplan Stand 31.12.2006

14. Oktober 2006: U6

10. Dezember 2006: U1/U2/U7/U8