U-Bahnhof Stiglmaierplatz (U1, U7)

 
« 878m «  Maillingerstraße
Hauptbahnhof  » 1071m »
U1
Kürzel: SM
Eröffnung: 8. Mai 1983
Koordinaten: 48.147873 °n.B., 11.55701 °ö.L.
Stationsschild Stiglmaierplatz

Der U-Bahnhof Stiglmaierplatz in der Maxvorstadt ist wie der namensgebende Platz an der Oberfläche nach dem Erzgießer, Bildhauer und Medailleur Johann Baptist Stiglmaier benannt, von dem unter anderem der Obelisk am nahegelegenen Karolinenplatz oder das Max I. Joseph Denkmal am Max-Joseph-Platz stammen.

Die Hintergleiswände des unter der Nymphenburger Straße liegenden U-Bahnhofs sind mit einem Muster aus dunkelbraunen Streifen versehen, die von schmal bis breit rhythmisiert sind.

Stiglmaierplatz mit einfahrendem A-Wagen U-Bahnhof Stiglmaierplatz U-Bahnhof Stiglmaierplatz Stiglmaierplatz

Gestalterisch muss er zusammen mit seinen Nachbarn Maillingerstraße und Rotkreuzplatz betrachtet werden, da dort die selben Grundmuster der Bahnhofsgestaltung benutzt wurden. Sie sind verglichen mit moderneren Bahnhöfen der Folgejahre vergleichsweise einfallslos und in ihrer Farbgebung ein Produkt ihrer Zeit.

Die Bodenflächen sind mit Kunststeinplatten im Isarkiesel-Motiv ausgelegt, die Decken sind mit Aluminium-Lamellen versehen, die quer zu den in Fahrrichtung angebrachten Lichtbändern angeordnet sind und sich über die gesamte Bahnhofsbreite erstrecken. Die in der Mitte des Bahnsteigs liegenden Säulen sind mit braunen Fliesen verkleidet.

Östliche Zugangsrampe im U-Bahnhof Stiglmaierplatz Stiglmaierplatz Blick vom westlichen Zugang auf den Bahnsteig des U-Bahnhofs Stiglmaierplatz U-Bahnhof Stiglmaierplatz

An seinem östlichen Ende ist der Bahnsteig über eine lange Rampe mit zwei Rollsteigen und einer langgestreckten Treppe mit dem Sperrengeschoss unter dem Stiglmaierplatz verbunden. Ein Lift und zahlreiche Treppen zur Oberfläche ermöglichen auch ein direktes Umsteigen von und zu den Tramlinien 20, 21 und 22. Am westlichen Ende führen Treppen über ein Sperrengeschoss an der Kreuzung Nymphenburger-/Sandstraße an die Oberfläche.

Mitte 2008 wurden die Verkleidung an den Säulen in Bahnsteigmitte entfernt, da die Verklebung der Keramikfliesen nach gut 25 Jahren Mängel aufwies und einzelne Fliesen bereits abgefallen waren. Die Säulen waren anschließend in nackter Betonoptik zu sehen, ehe ab Oktober 2009 weiße Verblendungen angebracht wurden.

Weitere Bilder

Stiglmaierplatz Stiglmaierplatz
U-Bahnhof Stiglmaierplatz U-Bahnhof Stiglmaierplatz



« 878m «  Maillingerstraße
Hauptbahnhof  » 1071m »
U1