Typ B

Typ Nummern Baujahre
B1.4 494-499 1981
B2.7 501-535 1987-1988
B2.8 551-572 1994-1995

Die in den Jahren 1981 bis 1994 beschafften Züge vom Typ B mussten den gestiegenen Fahrzeugbedarf nach den vollzogenen und erwarteten Netzerweiterungen der 1980er Jahre decken. Es wurden ähnlich wie beim Typ A sechs Prototypen geordert, ehe die ersten Serienfahrzeuge geliefert wurden.

B-Wagen 527 an der Implerstraße
 
Innenraum eines Zugs vom Typ B Innenraum eines Zugs vom Typ B Innenraum eines Zugs vom Typ B Innenraum eines Zugs vom Typ B Innenraum eines Zugs vom Typ B

Bis zur Auslieferung der Serienfahrzeuge vergingen allerdings wegen diverser Kinderkrankheiten der Prototypen noch sechs Jahre. Die Änderungen an den Serienfahrzeugen führten dazu, dass die Prototypen anfangs nicht in einem Zugverband mit den Serienfahrzeugen laufen konnten, so dass die Prototypen zwischen 1992 und 1995 umgebaut werden mussten, um die Kompatibilität herzustellen.

Die Abmessungen entsprechen weitgehend denen des Typ A (Länge 37,55 m), optisch unterscheidbar sind die Züge von den A-Zügen vor allem durch die durchgezogene Frontscheibe, den Fallblattanzeigern auf schwarzem Hintergrund und bei den 1994 beschaften 22 Einheiten (Typ B2.8) der neu eingeführten Matrixanzeige als Zugzielanzeiger an der Stirnseite. Die Wagen des Typs B verfügen im Gegensatz zu den Gleichstrommotoren des Typs A über Drehstrommotoren.

Insgesamt wurden 63 Einheiten geliefert, die bis auf die Prototypen alle noch im normalen Bestand sind. Sie werden auf allen Linien eingesetzt, sind aber mit den anderen Baureihen nicht im Regelbetrieb kuppelbar. Ein Führerstand sowie ein Teil des folgenden Wagens befinden sich heute im MVG-Museum in der Ständlerstraße, wo ein Fahrsimulator in den Führerstand eignebaut wurde.

Einer der Prototypen (Wagen 498) wurde von der Firma Siemens umgebaut, hier wird eine die Drehgestellart "Syntegra" erprobt, bei dem Brems- und Antriebssysteme getriebelos vereint sind.

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