Stationsschild U-Bahnhof Kreillerstraße

978m « Josephsburg
Trudering » 1207m
Kreillerstraße
21N19
Eröffnung
29. Mai 1999 (vor 27 Jahren)
Gestaltung
Architekturbüro Grüner und Schnell
Künstler
Schüler/innen des Michaeli-Gymnasiums
Kunstwerk
Ziegel-Mosaike
Karte

Der U-Bahnhof Kreillerstraße liegt in Berg am Laim im Münchner Osten und trägt seinen Namen wie die Straße nach einer Haidhausener Brauerei- und Grund­besitzer­familie, die in Berg am Laim zahlreiche Grundstück besaß. Er liegt unter der namens­gebenden Straße, die Teil der Bundes­straße 304 Richtung Wasse­rburg ist.

Aufbau

An der West­seite des Bahnsteigs führt ein Aufzug bis zum Sperren­geschoss, von wo aus ein weiterer Aufzug sowie Fahr- und Festtreppen an die Oberfläche an der Kreuzung mit der St.-Veit-Straße führen. Hier besteht eine Umsteige­möglichkeit zur Tram Richtung Ostbahnhof/Max-Weber-Platz bzw. zur St.-Veit-Straße.
Am Ostkopf führen ebenfalls Treppenanlagen über ein Sperren­geschoss zur Oberfläche auf beiden Seiten der Kreiller­straße.

Gestaltung

Der Bahnhof wurde vom Architektur­büro Grüner + Schnell in Zusammenarbeit mit dem Baureferat der Stadt München, Hauptabteilung U-Bahn-Bau geplant. Die Lichtplanung übernahm hier das Bartenbach LichtLabor. Kennzeichnend für ihr Konzept sind doppelt gewölbte Deckensegel aus eloxiertem Aluminium — eine Konstruktion, die als sogenannte „Baldachin"-Beleuchtung bezeichnet wird. Die indirekte Beleuchtung über drei Licht­bänder, die von diesen Aluminium-Reflektorsegeln an der Decke gleichmäßig über die gesamte Bahnsteigbreite verteilt werden, erstreckt sich wie ein Himmel über den gesamten Bahnsteig und betont zudem den Streifen an der Bahnsteigkante.
Die Licht­gestaltung ähnelt stark der im Bahnhof Fürstenried West, stammen sie doch beide vom selben Urheber.

Die vom Michaeli-Gymnasium gestaltete Wandgestaltung mit Ziegelmustern soll an die früheren Ziegeleien im Stadtteil Berg am Laim und den Namensgeber des Stadtteils – Lehm – erinnern. Die Ziegelreliefs nehmen damit Bezug auf einen früheren wichtigen Bodenschatz dieser Gegend. Sie sind zwischen rasterförmig angebrachten Lochblechen aus seidenmatt eloxiertem Aluminium angeordnet.

Sonstiges

Der Bahnhof wurde in Bohrpfahl-Deckel­bau­weise mit Bohrpfählen von je 150 Zentimetern Durch­messer erstellt. Zur Eröffnung 1999 war der nordöstliche Aufgang noch nicht fertiggestellt, da hier wegen der Verzögerung aufgrund des Tunnel­einsturzes in Trudering ein zusätzlicher Start­schacht eingerichtet werden musste.

Weitere Bilder des U-Bahnhofs Kreillerstraße

C2-Zug 715 als U2 im U-Bahnhof Kreillerstraße
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C-Zug 603 als U2 im U-Bahnhof Kreillerstraße
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A-Wagen 231 als Fahrschulwagen im U-Bahnhof Kreillerstraße
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A-Wagen 246 als U2 im U-Bahnhof Kreillerstraße
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U-Bahnhof Kreillerstraße
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C-Zug 602 als "U2 Messesonderzug" im bauma-Messeverkehr
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Zugzielanzeiger mit Sonderzielen zur bauma 2010
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A-Wagen 333 als U2 im U-Bahnhof Kreillerstraße
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Einfahrender A-Wagen im U-Bahnhof Kreillerstraße
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