Der U-Bahnhof Schwanthalerhöhe wurden von den Architekten Großkopf und Schnetzer geplant, die Wandgraphiken der internationalen Messebesucher auch im Sperrengeschoss und im Verbindungstunnel zum früheren Messeeingang stammen von Volker Sander.
Der Bahnhof trug bis zum Umzug der Messe München nach Riem 1998 den Namen "Messegelände", die Figurengruppen und die internationalen Flaggen an den Wänden zeugen bis heute davon.
Gestaltung
Seine Grundfarbe ist silber, die mit der Leitfarbe gelb und anderen Farben (vornehmlich gelbgrün und gelbblau) kombiniert einen eher nüchternen, aber lebendigen Eindruck vermitteln.
Aufbau
Der stützenlose Bahnsteig liegt unter der Heimeranstraße, ist vollkommen gerade und daher mit Ausnahme des Aufzugsschachts am östlichen Ende komplett einsehbar.
Am Ostende des Bahnsteigs führt neben einer Treppenanlage auch ein Aufzug ins Sperrengeschoss sowie dann weiter an die Oberfläche beidseite der Heimeranstraße.
Ein langer Fußgängertunnel zum früheren Messeeingang schließt an dieses Sperrengeschoss an. Dieser wurde im Zuge der Umgestaltung des ehemaligen Messegeländes zu einem Wohn- und Geschäftsviertel umgestaltet und in seiner Ausrichtung gedreht.
Der westliche Aufgang vom Bahnsteig führt unter die Kreuzung Ganghoferstraße/Heimeranstraße mit vier Aufgängen zu allen Seiten der Kreuzung.
Bauweise
Der Bahnhof selbst wurde in Deckelbauweise errichtet, um den Messebetrieb so wenig wie möglich zu stören. Er liegt größtenteils im Schotter der Isar-Hochterrasse und ist komplett stützenlos.
Sonstiges
Im östlichen Gleisvorfeld befindet sich der Abzweig zur Betriebsanlage Theresienwiese, die mit zwei Abstellgleisen und einem Durchgangsgleis sowohl als Abstellmöglichkeit wie auch als Verbindung zur Strecke der U3/U6 und damit der Technischen Basis in Fröttmaning dient.