U-Bahn-Referat München (im Auftrag der Stadt Garching)
Der erste außerhalb Münchens liegende U-Bahnhof Garching-Hochbrück wurde in Bauträgerschaft der Stadt Garching erstellt, geplant wurde er jedoch im Auftrag Garchings vom U-Bahn-Referat der Landeshauptstadt München, da Garching nicht über die Ressourcen zur Planung eines Bauprojektes dieser Größenordnung verfügt und man den Experten der Nachbarstadt vertraute.
Der Bahnhof war 11 Jahre lang das nördliche Ende der U6, ehe diese bis Garching-Forschungszentrum verlängert wurde. Da der Bahnhof am Rande des Gewerbegebiets von Garching-Hochbrück liegt, musste meist hier in Busse umgestiegen werden, um Ziele in Garching selbst oder am Forschungsgelände zu erreichen.
Der Bau der Verlängerung nach Garching wurde 1988 vom Garchinger Stadtrat beschlossen, der Rohbau dauerte schließlich von April 1993 bis Sommer 1994 und war angesichts der oberirdischen Bauweise und den Seitenbahnsteigen rasch abgeschlossen, auch wenn der Fund einer früheren Mülldeponie in der Baugrube die Bauausführung einige Zeit verzögerte.
Der Bahnhof ist mit zwei Seitenbahnsteigen ausgestattet, die an beiden Enden über Fußgängerbrücken verbunden sind. Das charakteristische Dach des Bahnsteigs ist weithin sichtbar. Die Bahnsteigoberflächen sind mit Kopfsteinpflaster ausgeführt, um den Witterungsverhältnissen an der Oberfläche gerüstet zu sein. Der mittlere Zugang auf der Ostseite wird vergleichsweise wenig genutzt, da direkt an den U-Bahnhof nur Felder anschließen.
Der Abschnitt von hier Richtung Süden bis Fröttmaning ist mit 4208 Metern der längste Abschnitt zwischen zwei U-Bahnhöfen im Münchner U-Bahn-Netz, führt allerdings auch durch unbebaute Abschnitte.
Weitere Bilder des U-Bahnhofs Garching-Hochbrück
C2-Zug 735 in Sonderfolierung "50 Jahre U-Bahn" als U6 bei der Einfahrt in den U-Bahnhof Garching-HochbrückU-Bahnhof Garching HochbrückU-Bahnhof Garching-Hochbrück vom Busbahnhof aus gesehenA-Wagen 131 als U6 bei der Einfahrt in den U-Bahnhof Garching-HochbrückU-Bahnhof Garching-Hochbrück (östlicher Zugang)C-Zug 614 als U6 bei der Einfahrt in den U-Bahnhof Garching-HochbrückTunnelrampe nördlich des U-Bahnhof Garching-Hochbrück (2017)Busbahnhof am U-Bahnhof Garching-HochbrückA-Wagen 334 als U6 im U-Bahnhof Garching-HochbrückA-Wagen 310 als U6 im U-Bahnhof Garching-HochbrückA-Wagen 133 als dort startende U6 im U-Bahnhof Garching-ForschungszentrumGleismesszug der DB in Garching-HochbrückGleismesszug der DB im U-Bahnhof Garching-HochbrückZugzielanzeiger im U-Bahnhof Garching-HochbrückAkkulok 8952 mit Profilmesswagen Tunneleinfahrt Garching HochbrückA-Wagen 172 im damaligen Endbahnhof der U6 Garching-HochbrückA-Wagen 366 als U6 bei der Einfahrt in den U-Bahnhof Garching-HochbrückAbfahrbereiter A-Wagen im U-Bahnhof Garching-HochbrückA-Wagen 104 als dort startende U6 im U-Bahnhof Garching-HochbrückA-Wagen 250 als U6 im U-Bahnhof Garching-HochbrückTunnelrampe nördlich des U-Bahnhofs Garching-Hochbrück (2006)Schienenschleifzug der Firma Speno im U-Bahnhof Garching-HochbrückC-Zug 610 im U-Bahnhof Garching-Hochbrück während der Übergabe an die Stadt GarchingC-Zug 610 wird am 16. Februar 2004 an die Stadt Garching übergebenC-Zug 610 als U6 kurz vor dem U-Bahnhof Garching-Hochbrück als SonderfahrtC-Zug 605 als U6 kurz vor dem U-Bahnhof Garching-HochbrückB-Wagen 516 als dort startende U6 im U-Bahnhof Garching-HochbrückB-Wagen 507 als dort endende U6 kurz vor dem U-Bahnhof Garching-Hochbrück