Der U-Bahnhof Forstenrieder Allee war von 1989 bis 1991 südlicher Endbahnhof der U3, ehe die Strecke bis zum heutigen Endpunkt Fürstenried West verlängert wurde. Geplant wurde der Bahnhof vom Architekturbüro Brückner & Partner.
Aufbau
Der Bahnhof liegt unter der Züricher Straße an deren Kreuzung mit der Forstenrieder Allee. Von den beiden Sperrengeschossen führt das westliche zur Kreuzung und zur Knöpflerstraße, das östliche zur Züricher Straße. Der gerade Bahnsteig wird von einer mittigen Stützenreihe strukturiert.
Gestaltung
Die Mittelpfeiler sind mit weißen Fliesen verkleidet sowie an den Ecken mit Aluminiumstreifen versehen. Der helle Deckenbaldachin wird davon unterbrochen, was den Bahnhof optisch länger erscheinen lässt. Der Baldachin besteht aus Blechpaneelen und nimmt zwei durchlaufende Lichtbänder auf. Die Wandgestaltung erinnert an den Bahnhof Aidenbachstraße, allerdings sind hier die in Sichtbeton belassenen Wände in einem kräftigen grün gehalten. Der Grundgedanke des "veredelten Rohbaus" ist hier sehr schön umgesetzt. Der Bahnsteigboden trägt ein Isarkiesel-Motiv. Ein Aufzug befindet sich am westlichen Bahnsteigende.
Die Bildtafeln an den Wänden stammen von Helmut Pfeuffer. Sie sind in einer Zweier- und einer Dreiergruppen angeordnet und zeigen in bunten Farben abstrahierte Landschaftsmotive.