U-Bahn München Blog

5. Dezember 2011

Änderungen zum Fahrplanwechsel

Autor: Florian Schütz — Abgelegt unter: Betrieb — 22:12

Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2011 gibt es dieses Jahr auch bei der U-Bahn einige Neuerungen zu vermelden. Größte Neuerung bei der U-Bahn ist wohl die Einführung einer Verstärkerlinie U7 zur morgendlichen Hauptverkehrszeit. Für den gesamten Nahverkehr noch bedeutsamer ist aber sicher die Eröffnung der Tram nach St. Emmeram.

Die Änderungen bei der U-Bahn im Einzelnen:

Neue Verstärkerlinie U7

Linienlogo U7 Die neue Verstärkerlinie U7 verbindet Streckenabschnitte der U1, U2 und U5 und verkehrt zwischen Westfriedhof und Neuperlach Zentrum über Sendlinger Tor und Innsbrucker Ring.

Dabei ersetzt sie die bisherigen Verstärkerfahrten der U1 zwischen Westfriedhof und Sendlinger Tor. Im weiteren Abschnitt bis Neuperlach Zentrum sind die Fahrten zusätzlich zum bisherigen Fahrplanangebot.

Zugzielanzeiger mit U7 Vollzug Bild: MVG/SMWDa die neue Linie hauptsächlich die Spitzen im Schülerverkehr am Morgen abfangen soll, verkehrt sie nur zwischen ca. 7 und 9 Uhr. Am Nachmittag bleibt es bei den bisherigen Verstärkerfahrten der U1.
Da die U7 nur mit Vollzügen verkehrt, werden künftig in der Zugvorschauansicht der dynamischen Abfahrtmonitore Vollzüge entsprechend angezeigt.

Eine Linie U7 gab es schon einmal: zwischen 1999 und 2006 verkehrte sie zwischen Rotkreuzplatz und Kolumbusplatz bzw. bei Großmessen bis Messestadt Ost. Die neue Linie wird allerdings eine eigene Linienfarbe in Hellgrün haben.
Mehr zu alten U7 unter ehemalige Linien.

U2-Verstärkerfahrten auch an Freitagnachmittagen bis Messestadt

Um den gestiegenen Fahrgastzahlen gerecht zu werden, verkehren die Verstärkerfahrten der U2 künftig auch an Freitagnachmittagen nicht nur bis Innsbrucker Ring sondern bis Messestadt Ost.

U6: künftig eine Spätfahrt mehr bis Garching-Forschungszentrum

Die Garchinger Nachtschwärmer wird es freuen: künftig werden die letzten U-Bahnen des Tages von Fröttmaning bis Garching-Forschungszentrum verlängert. Zudem ändern sich die Fahrtzeiten im Nordabschnitt der U6 geringfügig.

U4: angepasste Abfahrtszeiten morgens am Arabellapark

An allen Tagen werden die Abfahrtszeiten morgens geringfügig verschoben, um eine optimale Verknüpfung mit der neuen Tram St. Emmeram (Linie 16) am Arabellapark zu ermöglichen.

Weitere Informationen

MVG Pressemitteilung: Details zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2011

23 Kommentare zu “Änderungen zum Fahrplanwechsel”

  1. Martin sagt:

    Bliebe nur noch, dass U6 ihr Blau abgeben musste und nun in MVG-Blau auf den neuen Abfahrtsmonitoren steht… Aber das tut der Funktion ja keinen Abbruch ;)

  2. Martin sagt:

    Uh – und mir fällt gerade auf, dass dein Blog-Template (im Gegensatz zum Rest der Seite) die U7 noch nicht in der Navigation kennt ;)

  3. Florian Schütz sagt:

    Danke für den Hinweis, wird korrigiert :)

  4. I love U-Bahn sagt:

    schade dass die net zu anderen zeiten fährt wie in der früh

  5. NIM rocks sagt:

    Die U2 verkehrte bisher an Freitagnachmittagen nur bis zum Innsbrucker Ring? Soso, dann war Innsbrucker Ring – Messestadt Ost im alten Fahrplan jeden Freitag für ein paar Stunden stillgelegt – interessant… *g* ;-)

  6. Daniel sagt:

    Weiss man eigentlich, wann endlich die Monitore ( Fahgastinformation) in den U-Bahnen verbaut werden? Sollte das nicht schon längst geschehen sein? Weiß jemand was dazu?

  7. Baldur sagt:

    Hast recht, des würd‘ mich auch mal interessieren!

  8. Pepperzack sagt:

    U2 am Morgen nur noch alle 20 Minuten, was für ein Wahnsinn. Ein ausgebautes Gewerbegebiet in Dornach und die Messe. Wer sich sowas ausdenkt, sollte täglich in diese Richtung fahren müssen. Alle 10 Minuten und gesicherter Anschluss U5/U2 am Innsbruckerring war doch eine gute Lösung. Wer noch den Anschluss an den Bus 263 oder 264 braucht kann unter Umständen „Mahlzeit“ sagen anstelle guten Morgen.

  9. Michael (R.) sagt:

    … kann es sein, dass die U1 morgens zwischen 8.00 und 9.00, im schönsten Pendelerverkehr, auf Vollzüge verkürzt wurde? Kann es sein, dass die Wagen für die „Verstärkerlinie“ gebraucht wurden? Kann es sein, dass das den Leuten, die vom Mangfallplatz oder Candidplatz kommen, nix bringt? Und kann es sein, dass in der Verkehrsplanung des MVV einige echte Schnrachnasen sitzen? Fragen über Fragen, vielleicht liest hier ja ein kompetenter Ansprechpartner mit und kann mir erklären, warum ich morgens jetzt seit dem Fahrplanwechsel wie die Ölsardine stehe, Platzangst habe und ausserdem permanent meinen Anschluss am Hauptbahnhof verpasse….

  10. Baldur sagt:

    Also die Vollzüge sind so weit ich weiß nur vorübergehend, wegen des Wagenmangels.

  11. Daniel sagt:

    Immer schön den Ball flach halten. Falls du es nicht mitbekommen hast, herrscht gerade Warenmangel wegen eines Serienschadens. Ob das hätte kalkuliert werden oder nicht, sei mal dahingestellt. Man hat sich daher entschieden auf der U1 teilweise Kurzzüge einzusetzen, da diese von allen Linien (U4 außen vor) noch die wenigsten Fahrgäste hat. Na du hast es ja echt nicht leicht, wenn dich volle U-bahnen stören, fahr nicht damit. Auf anderen Linien ist es noch viel schlimmer und das ist noch gar nichts im Vergleich zu London oder Paris. Du hast noch vergessen zu erwähnen, dass dir die Knie wehtun, weil du stehen musst oll sag ich da nur.

  12. u-binchen sagt:

    wagenmangel und serienschaden hin oder her. auf alle fälle sind wir U1 fahrgäste ab dem mangfallplatz die deppen. eng ist es und man verpasst die anschlüsse. hätte man nicht von den verstärkern der U2 einige wagen rausnehmen können. nein da läßt man lieber die fahrgäste vom mangfallplatz wie die ölsardinen stehen. der ast ist ja nicht wichtig.

  13. Baldur sagt:

    Da hast du recht, U4 ist sowieso schon verkürzt, U5, U3, U6 verkehren eigentlich auch im „Normalzustand“ sehr voll. Die U2 ist auch immer recht voll, wobei man finde ich die Verstärkungsfahrten etwas beschränken könnte.

  14. Flummi sagt:

    @ Daniel: hier geht es nicht um Gejammer, sondern darum, dass man inzwischen auch gern mal 20 Minuten auf die U1 warten muss, weil man am Candidplatz nicht mal mehr einsteigen kann. Und statt 5 Minuten U-Bahn-Fahrt hat man dann halt 20 Minuten Bus-Gegondel vor sich. Schlecht geplant bleibt schlecht geplant! Und wenn Abends innerhalb von 6 Minuten 3 U2 an einem vorbei fahren, hilft einem das für die U1 auch nichts.

  15. ME sagt:

    Ich würde die U7 sofort wieder einsparen. Da sitzen in der Früh am Innsbrucker Ring in beiden Richtungen fast kein Fahrgast.

    Und das am Abend innerhalb von 6 Minuten 3x die U2 vorbei fahrt, liegt vermutlich daran, dass es aufgrund von Verspätungen zu diesem dichten Takt gekommen ist.

    Michael, zum Trost: Auch auf der U4 darf man in der Früh oft „kuscheln“ – es gibt schlimmeres.

  16. Scherzkeks sagt:

    Ist ja alles nur vorübergehend zum Glück! Wenn der Serienschaden bei den A- und C-Zügen behoben ist, (was glaub ich nicht mehr all zu lange dauern sollte) fährt ja auch die U1 wieder „normal“.

  17. Daniel sagt:

    Doch es geht hier meistens um Gejammer und um Luxusprobleme. Diese U1 möchte ich sehen, wo keiner mehr reinpasst. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass die Leute zu dämlich sind die Gänge zu nutzen. Geh mal in ne Stadt wie Tokio, da passt man nicht in die U-bahn… Das Münchner Dorfgejammer nix anderes

  18. Daniel sagt:

    und ein 20 min Takt wäre mir neu. Wahrscheinlich denkst du an einen Tag, wo die U1 eine technische Störung hatte und nimmst das jetzt als Referenzbeispiel

  19. Baldur sagt:

    Warum wird eigentlich nicht die U7 während dem Wagenmangel nich mit nur 1 DT betrieben? Die ist immer leer, dann könnte die U1 mit 3 DT fahren!

  20. Kay sagt:

    Ich schließ mich „Flummi“ und „u-bienchen“ an, ich wohne am Wettersteinplatz und es ist mit den kürzeren Zügen echt die Katastrophe.
    Am Hauptbahnhof fahren 3 Kurse der U2 mit Langzügen an mir vorbei und sooo voll sind diese auch nicht, ich warte wie ein Depp auf die U1, zumal die U1 „NUR ALLE 10 MINUTEN“ verkehrt.
    Und mein Lieber Daniel immer schon ruhig bleiben hier im Forum.
    Metros wie in Paris, London oder Tokio…da möchte ich mich mit solchen derart verdreckten Städten oder Metros nicht vergleichen.
    Vorzeige U-Bahnen in Deutschland sind immernoch München und Nürnberg, und in der Welt sind es Moskau, St.Petersburg, Prag Budapest und Wien.
    Der Rest…najaa…lass ich es lieber, jedenfalls verstehe ich die Fahrgäste der U1, insbesondere auf dem Abschnitt zum Mangfallplatz.

  21. Baldur sagt:

    Anfags hieß es ja der Wagenmangel wird bisch Fasching andauern, dann bis Ostern. Da jetzt schon bald Ostern ist, würde mich interessieren, wie lange der Wagenmangel der Münchner U-Bahn noch zur Last fällt und wann die U1 wieder normal mit 3DT betrieben wird.

  22. Daniel sagt:

    Vorzeige U-Bahnen ? Was ist das denn für ein Terminus? Die genannten U-bahnsysteme sind auch wesentlich älter und dafür noch gut intakt und im Vergleich zur Stadtgröße noch einigermaßen sauber.

    Außerdem ging es nicht um die Sauberkeit der U-bahen sondern um die Verteilung der Fahrgäste-

    In München mögen die Stationen ganz nett sein, aber Züge im Holzdesign aus den 70 ern (und auch nicht sauber) findet man nur in München und Fahrgäste die nur eine Tür öffnen und dann an der Tür stehen bleiben auch. München ist halt Provinz, wo sonst fährt die U-bahn am Freitag Nachmittag im 10 min Takt :)

  23. KiSmr sagt:

    Wäre es denn nicht besser, wenn die U7 entfallen würde und dann die eigentlichen U7 Verstärkerfahrten auf den Abschnitt
    Westfriedhof – Mangfallplatz werden würden (Dann wäre dort immerhin ein 5 Minuten Takt).
    Man könnte ja die Linie U8 einführen, die dann in 10 Minuten Takt irgendwie von Harthof über Scheidplatz, Hauptbahnhof, Silberhornstraße, Innsbrucker Ring nach Neuperlach Zentrum fährt.
    Würde dann am besten mit mit Kurz- oder Vollzügen verkehren. Dann würden auf den eigenen Linienweg der U2 drei U Bahnen in 10 Minuten fahren. Dann hätten die wieder eine Linie, die nach Neuperlach Zentrum fährt. Liegt denen ja sooo viel dran.
    Ich finde, das bei der U2 eine eine eigene Verstärkerlinie angebrachter wäre, denn dort ist es in der Hauptverkehrszeit immer relativ voll.

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