U-Bahn München Blog

12. Juli 2020

Neue Weichen an der Münchner Freiheit: Unterbrechung der U3/U6 bis 18. September

Autor: Florian Schütz — Abgelegt unter: Betrieb, Netz, Störungen und Bauarbeiten, U-Bahnhöfe — 21:19

In den kommenden zehn Wochen erneuert die MVG auf der Südseite des U-Bahnhofs Münchner Freiheit in Schwabing neun Weichen. Die U-Bahnlinien U3 und U6 müssen deshalb unterbrochen werden. Der Abschnitt Universität – Giselastraße – Münchner Freiheit ist von Montag, 13. Juli bis einschließlich Freitag, 18. September voll gesperrt.

SEV zwischen Münchner Freiheit und Universität Die Münchner Verkehrgesellschaft richtet einen Ersatzverkehr mit Bussen ein und bietet zusätzliche Umfahrungsmöglichkeiten mit Bus und U-Bahn an.

„Eine Vollsperrung ist immer eine Belastungsprobe – für die Fahrgäste wie auch für uns. Gleichwohl ist die Erneuerung zwingend notwendig, um unsere älteste U-Bahnstrecke auf Zukunftskurs zu bringen.“

Ingo Wortmann, Chef der MVG und Geschäftsführer Mobilität der SWM.

Austausch aus Altersgründen

Weichenfeld an der Münchner Freiheit Die Weichen an der Münchner Freiheit bestehen im Kern seit der Eröffnung der U-Bahn im Jahr 1971 und müssen aus Altersgründen ausgetauscht werden. Alle Weichen zusammen wiegen rund 130 Tonnen. Die Erneuerung umfasst neben den eigentlichen Schienen auch 650 Weichenschwellen sowie die Verbindungsgleise. 1.700 Tonnen alter Schotter werden bis zur Tunnelsohle abgetragen und durch die selbe Menge an Neuschotter ersetzt. Ferner wird die Stromschiene entlang der Weichenanlage erneuert und ertüchtigt. Die Arbeiten laufen im Schichtbetrieb fast rund um die Uhr, um eine möglichst kurze Bauzeit zu gewährleisten. MVG-Chef Ingo Wortmann: „Teile der Infrastruktur und Technik an der Münchner Freiheit sind über 50 Jahre alt und gehören dringend aus- getauscht. Wir treiben die Grunderneuerung der Münchner U-Bahn voran, damit das System in den nächsten Jahrzehnten leistungsfähig bleibt.“

Linienbetrieb ausgeschlossen

Das zu erneuernde Weichenfeld befindet sich auf der Südseite des U-Bahnhofs Münchner Freiheit. Aufgrund der hohen Zahl an Weichenverbindungen bei räumlich sehr beengten Platzverhältnissen kann die Erneuerung der Anlage nur im Rahmen einer Vollsperrung stattfinden. Selbst die für den U-Bahnbetrieb erforderliche Über- führung von Leerzügen zur Technischen Basis in Fröttmaning wird auf diesem Ab- schnitt nur in kurzen Zeitfenstern möglich sein, um die Bauarbeiten und den eng getakteten Zeitplan nicht zu gefährden.

Der Fahrbetrieb auf der U3 und U6 wird während der Vollsperrung in den kommenden rund zweieinhalb Monaten wie folgt gestaltet:

Änderungen bei der U3

U3

  • Die U3 fährt nur zwischen Fürstenried West und Universität, und zwar alle 8 Minuten.
  • Den Nordteil zwischen Moosach und Scheidplatz übernimmt die U8 im 10-Minuten-Takt. Ab Scheidplatz fährt die U8 via Hauptbahnhof zum Sendlinger Tor, an Werktagen zwischen 6 und 20 Uhr weiter bis zum Mangfallplatz.
  • Auf dem Abschnitt Scheidplatz – Bonner Platz – Münchner Freiheit wird ein Pendelzug im 10-Minuten-Takt eingesetzt.

Änderungen bei der U6

U6

  • Zwischen Münchner Freiheit und Universität ist die U6 unterbrochen.
  • Im Süden verkehrt die U6 alle 8 Minuten zwischen Klinikum Großhadern und Universität.
  • Im Norden fahren die Züge alle 10 Minuten zwischen Münchner Freiheit und Garching-Forschungszentrum, in der Hauptverkehrszeit bis Fröttmaning alle 5 Minuten.
  • Abends kommt es zu weiteren Einschränkungen im Nordabschnitt: Dort ist ab ca. 21.30 Uhr nur ein eingleisiger Betrieb im 20-Minuten-Takt möglich. Das andere Gleis wird dann abschnittsweise von Bauzügen genutzt.

Ersatzverkehr zwischen Universität und Münchner Freiheit

In der U-Bahn-Lücke zwischen Münchner Freiheit und Universität pendelt ein Ersatzverkehr mit Bussen. Die Busse sind als U6 beschildert. Sie fahren tagsüber im dichten Takt, in Spitzenzeiten alle 2 Minuten und halten in unmittelbarer Nähe der U-Bahnhöfe Universität, Giselastraße und Münchner Freiheit. Je nach Verkehrsaufkommen wird sich die reguläre Fahrzeit für Fahrgäste in diesem Abschnitt schätzungsweise um 15 bis 20 Minuten verlängern.

U8 als zusätzliche U-Bahnlinie täglich im Einsatz

U8 Die Veranstaltungslinie U8 wird während der Bauzeit zu einer regulären U-Bahnlinie aufgewertet und verkehrt täglich zwischen Moosach und Innenstadt. Die Züge fahren alle 10 Minuten zwischen Moosach und Scheidplatz auf dem regulären Linienweg der U3 sowie zwischen Scheidplatz und Sendlinger Tor auf dem Linienweg der U2. Sie erreichen damit auch den Hauptbahnhof. An Werktagen zwischen ca. 6 Uhr und ca. 20 Uhr fährt die U8 vom Sendlinger Tor weiter bis zum Mangfallplatz.

Buslinie U34 als Alternative

Als zusätzliches Angebot verbindet die zusätzliche Buslinie U34 die U-Bahnhöfe Scheidplatz (U2/U8) – Bonner Platz (Pendelzug) – Dietlindenstraße (U6) – Arabellapark (U4). Sie verkehrt montags bis freitags von ca. 6 Uhr bis ca. 22 Uhr im 10-Minuten-Takt.

Weitere Informationen und Umfahrungsmöglichkeiten unter www.mvg.de/freiheit

17. Juni 2019

C2: Auslieferung der zweiten Bauserie beginnt

Autor: Florian Schütz — Abgelegt unter: Betrieb, Fahrzeuge — 19:41

Die erste von insgesamt 24 neuen U-Bahnen für München ist da: Siemens hat den Zug vom Typ C2 mit der Wagennummer 722 in der vergangenen Woche in die Technische Basis der U-Bahn in Fröttmaning überführt. Dort wird der Zug nun betriebsbereit gemacht, umfangreichen Tests unterzogen und schließlich zugelassen. Er soll Anfang 2020 in Betrieb gehen.

MVG-Chef Ingo Wortmann und Sabrina Soussan, Geschäftsführerin Siemens Mobility mit dem ersten C2-Zug der neuen Lieferung Die 23 weiteren C2-Züge werden nach heutiger Planung zwischen Herbst 2019 und Anfang 2022 ausgeliefert. Sie sollen ab Frühjahr 2020 nach und nach im Fahrgastbetrieb auf der U3/U6 sowie bis dann auch auf der U2 eingesetzt werden. Die Stadtwerke München haben die neuen Züge bei Siemens Mobility im Jahr 2016 aus bestehenden Optionen abgerufen. Die Investitionskosten liegen bei über 250 Millionen Euro. Bisher betreibt die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) 21 U-Bahnen vom Typ C2 der ersten Generation, die bisher nur auf den Linien U3 und U6 verkehren.

Die Züge werden im Wiener Siemens-Mobility-Werk gebaut. Von dort kommt ein Teil der Fahrzeuge in das herstellereigene Prüf- und Validationcenter Wegberg-Wildenrath in Nordrhein-Westfalen, wo sie ein umfangreiches Testprogramm durchlaufen. Anschließend erfolgt die Überführung nach München. 18 der 24 neuen Züge werden ältere Fahrzeuge ersetzen, sechs vergrößern die Flotte und ermöglichen damit auch Angebotsverbesserungen. Die C2-Züge bieten rund 940 Fahrgästen Platz. Das entspricht einer Steigerung von knapp zehn Prozent gegenüber den Altfahrzeugen vom Typ A und B.

„Wir sind zuversichtlich, dass die ersten neuen Züge Anfang 2020 zugelassen werden können, weil sie sich nur unwesentlich von den bereits im Einsatz befindlichen Bahnen unterscheiden“, so Ingo Wortmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der MVG und SWM Geschäftsführer Mobilität. „Erfahrungen aus dem Betrieb der 21 Züge der ersten C2-Generation und die daraus resultierenden technischen Optimierungen wurden bei den 24 neuen Fahrzeugen von Lieferanten Siemens berücksichtigt. Wir setzen daher darauf, dass sich die 24 neuen Münchner von Anfang an gut im Fahrgastbetrieb bewähren.“

Quelle: MVG Pressemeldung

14. Juni 2018

C2-Fahrgasteinsatz jetzt auch auf der U3

Autor: Frederik Buchleitner — Abgelegt unter: Betrieb, Fahrzeuge — 21:49

C2-Zug 716 am ersten offziellen Betriebstag auf der U3 Lange versprochen, viel länger hat es dann doch gedauert: Seit heute werden auf der U-Bahnlinie U3 auch Züge des Typs C 2.11 eingesetzt. Zwischenzeitlich werden – seit dem ersten Linieneinsatz im Juni 2016 – auf der U6 häufig mehr als die Hälfte aller Kurse mit der modernsten Münchner U-Bahngeneration besetzt. Von 16 gelieferten Zügen befinden sich 14 im Einsatz. Im Siemens-Werk in Wien läuft aktuell bereits die Rohbau-Fertigung der nächsten Serie auf Hochtouren, insgesamt 24 Garnituren werden ab 2019 in München erwartet.

Am ersten Betriebstag auf der U3 war lediglich die Garnitur 716 auf der neu zugelassenen Strecke unterwegs. Am Nachmittag fuhr er auf einem Verstärkerkurs bis Olympiazentrum, abends wurde er dann auch weiter bis Moosach eingesetzt, hier stadteinwärts am Oberwiesenfeld.

19. Juni 2015

Neuer U-Bahnbetriebshof in Neuperlach geplant

Autor: Frederik Buchleitner — Abgelegt unter: Betrieb, Störungen und Bauarbeiten — 20:14

Die SWM/MVG planen die U-Bahn-Abstellanlage Neuperlach Süd zu einem eigenständigen Betriebshof zu erweitern. Bis Mitte Juli läuft aktuell eine EU-weite Ausschreibung der Projektsteuerung; die Bauzeit ist zwischen 2019 und 2022 terminiert.

B-Wagen 506 in der Betriebsanlage Süd B-Wagen in der heutigen Abstellanlage Neuperlach Süd
Die Ausschreibung sieht vor, eine dreigleisige Werkstatthalle zu bauen, welche künftig auch um ein zusätzliches Gleis erweiterbar bleiben soll; auch eine Waschanlage zur Außenreinigung ist geplant. Dazu soll eine Fläche jenseits der Arnold-Sommerfeld-Straße genutzt werden, an der heute die Abstellanlage Neuperlach Süd endet.

Desweiteren ist auch ein Verwaltungs- und Sozialtrakt mit Büros, Aufenthaltsräumen und Umkleiden vorgesehen. 
Auf dem Betriebshof sollen bis zu 180 Wagen abgestellt werden können; das ergibt eine Gesamtgleislänge von etwa neun Kilometern, die von einem neu zu bauenden Stellwerk überwacht und gesteuert werden. 
Auch ein Gleisbauhof mit Ladegleis, Lagerfläche und einem Portalkran ist geplant. Ein etwa 900 Meter langes Bremsgleis für Probe- und Abnahmefahrten soll auch zum Betriebshof gehören.

Im Rahmen der Bauarbeiten sollen auch zwei Bahnübergänge im Umfeld beseitigt und durch Brücken ersetzt werden.

Quellen

11. Februar 2014

Projekt U9: Entlastungsspange für die Innenstadt

Autor: Florian Schütz — Abgelegt unter: Betrieb, Netz, U-Bahnhöfe — 21:19

Bereits seit einigen Jahren wird seitens der MVG eine weitere Innenstadtstrecke zur Entlastung der heutigen Strecken von U1/U2 und U3/U6 unter dem Arbeitstitel „U9“ geplant. Am heutigen 11. Februar stellten die Stadtwerke München / Münchner Verkehrsgesellschaft eine Machbarkeitsstudie vor, die diese „U9-Spange“ genauer untersucht hat.

Die Studie von SWM/MVG und den Münchner Ingenieurbüros SSF Ingenieure und Vössing sowie der INTRAPLAN Consult GmbH bescheinigt der neuen Strecke von Sendling nach Schwabing eine positive Fahrgastprognose. Die U9-Trasse könnte langfristig die Leistungsfähigkeit der Münchner U-Bahn sichern, die vor allem in den letzten Jahren auf den Innenstadtabschnitten regelmäßig an ihre Grenzen stößt – in den Jahren 2007 bis 2012 alleine um 12,5 Prozent.

Die bisher geplanten Taktverkürzungen auf U1/U2 und U3/U6 werden in den nächsten Jahren mit einem 2-Minuten-Takt auf den Kernabschnitten ihr Maximum erreicht haben. Dichtere Takte würde die Zugsicherung zwar erlauben, angesichts der hohen Fahrgastzahlen an den wichtigen Knotenbahnhöfen sind dichtere Takte aber nicht realistisch.

Die neue Trasse der U9 würde die Kernabschnitte zwischen Scheidplatz-Hauptbahnhof-Sendlinger Tor und Münchner Freiheit-Marienplatz-Implerstraße soweit entlasten, das hier auch langfristig ein zuverlässiger Takt gefahren werden kann.

Die vorgestellte Studie untersuchte unterschiedliche Linienführungen im Korridor zwischen Implerstraße und Münchner Freiheit und hat dabei der folgenden Variante den Vorzug gegeben in Bezug auf Umsetzbarkeit und positive Entlastungseffekte im Altnetz:

U9-Spange – Vorzugsvariante (mit möglicher Verknüpfung zur U2 Nord)

Trassenverlauf

Südlicher Beginn der Strecke bleibt der Bahnhof Implerstraße. Von dort führt die Trasse in Richtung Theresienwiese, wo ein eigener Bahnhof unter dem Bavariapark oder ein 4-gleisiger Ausbau des bestehenden Bahnhofs zur Debatte stehen. Den Hauptbahnhof würde die U9 im Bereich der Haupthalle in Nord-Süd-Richtung queren und dabei unter Umständen als Zusatznutzen direkte Verbindungen zu den Bahnsteigen und den Flügelbahnhöfen herstellen. Im weiteren Verlauf ist ein Bahnhof im Bereich der Pinakotheken angedacht, der in der Maxvorstadt die Tramlinien 27 und 28 entlasten wird. Eine Einfädelung in die Bestandsstrecke ist dann an der Giselastraße angedacht statt wie ursprünglich angedacht an der Münchner Freiheit. Der Abschnitt zwischen Giselastraße und Münchner Freiheit würde viergleisig ausgebaut, ebenso wie der Bahnhof Giselastraße selbst.

Denkbar wären entweder eine komplette Entmischung der U3 und U6 in deren Stammstreckenbereich z.B. durch eine Führung der gesamten U6 über die neue Trasse und eine alleinige Führung der U3 über die Bestandsstrecke. Ebenso denkbar ist eine Linienverflechtung zwischen Linien unterschiedlicher Äste (mögliche Linienbeispiele siehe unten). Möglich wird damit auch eine Direktverbindung Stadion-Hauptbahnhof.

Als Option in diesen Planungen ist zudem eine Verbindungsspange von der U9 zwischen Hauptbahnhof und Pinakotheken hin zur Trasse der U2 im Bereich Theresienstraße angedacht. Diese Spange könnte nochmals ganz neue Verbindungen ermöglichen, da dann z.B. Verstärkerlinien von Milbertshofen über Hauptbahnhof zum Harras denkbar wären.

Planungsdetails im Überblick

Zusammengefasst eröffnet die mögliche neue U-Bahnstrecke folgende Verbesserungen:

  • Entlastung der meist belasteten Abschnitte und Bahnhöfe des U-Bahn-Bestandsnetzes durch deutliche Kapazitätssteigerung im Nord-Süd-Verkehr
  • Attraktivitätssteigerung durch neue Direktfahrmöglichkeiten und erhebliche Fahrzeitgewinne
  • Bei Realisierung der Verbindung U9/U2 zusätzliche Möglichkeiten zur Verdichtung der U2 Nord sowie der U1 Nord
  • Neue Liniennetzverknüpfungen, zum Beispiel:
  • Entzerrung des Fußballverkehrs durch zusätzliche, umsteigefreie Verbindung Hauptbahnhof – Fröttmaning
  • Kapazitätssteigerung für Bedienung des Oktoberfestes
  • Massive Steigerung der Netzflexibilität (z.B. bei Störungen und Baustellen)
  • Völlig neue Optionen für Erschließung im Bereich Hauptbahnhof und Verknüpfung mit Regional- und Fernverkehr durch zusätzlichen U-Bahnhof Hauptbahnhof unterhalb des DB-Gleisfeldes.

Erste Prognosen ergaben für die neue Spange rund 50.000 Fahrgäste täglich im Abschnitt Hauptbahnhof – Giselastraße, die nach einer Langfristprognose bis ca. 2050 auf gut 100.000 Fahrgäste anwachsen könnten. Das entspräche etwa dem heutigen Verkehrsaufkommen z.B. auf den Abschnitten Max-Weber-Platz – Ostbahnhof (U5), Stiglmaierplatz – Hauptbahnhof (U1/U7) oder beispielsweise auch der Prognose für die 2. S-Bahn-Stammstrecke im Teilabschnitt Marienhof – Ostbahnhof.

Beispiel für mögliches U-Bahn-Liniennetz 202x (mit U9-Spange) Beispiel für mögliches U-Bahn-Liniennetz 202x (mit U9-Spange)

SWM und MVG schlagen der Stadt vor, dieses Projekt auf Basis der vorliegenden Machbarkeitsstudie voranzutreiben und die Planung weiter zu vertiefen. Notwendig sind nun als nächstes unter anderem detaillierte Untersuchungen zur Ausgestaltung der neuen Bahnhöfe. Das Betriebskonzept soll weiter verfeinert und noch genauer auf seine Auswirkungen hin überprüft werden. Wesentliche Grundlage für alle weiteren Planungsschritte ist zudem die Fortschreibung der Strukturdaten als Bewertungsgrundlage – etwa für die zwingend erforderliche Nutzen-Kosten-Rechnung. Zudem sind die baulichen Abhängigkeiten etwa zum geplanten neuen DB-Empfangsgebäude am Hauptbahnhof sowie zur 2. S-Bahn-Stammstrecke mit allen Beteiligten, nicht zuletzt auch dem Freistaat Bayern und der DB AG, zu klären. Erst danach können genauere Aussagen zu den Kosten getroffen werden.

Klar dürfte sein, dass während der Bauzeit an den Verknüpfungspunkten zum Bestandsnetz größere Behinderungen zu erwarten sind bis hin zu längeren Stilllegungen der betroffenen Abschnitte von U2, U3 und U6. So müsste wohl auch der Tunnel unter der Leopoldstraße erweitert werden – was nur mit größeren Sperrungen möglich sein dürfte.

Quelle:

MVG Pressemitteilung vom 11. Februar 2014: Projekt U9-Spange

Nächste Seite »