U-Bahn München Blog

31. März 2007

U-Bahn in Nürnberg und Fürth

Autor: Florian Schütz — Abgelegt unter: Blick in die Ferne — 19:08

Am vergangenen Donnerstag war ich mit zwei Freunden mal wieder in Nürnberg. Dieses Mal haben wir uns das ganze Netz mal am Stück angeschaut. Das schafft man ja bei nur zwei Linien in relativ kurzer Zeit.

Nürnberger U-Bahnhof Lorenzkirche Rein optisch ist in Nürnberg bei den meisten U-Bahnhöfen nicht viel geboten: Auf den alten U1-Bahnhöfen Richtung Langwasser ist es meistens Sanitäroptik mit einem farbigen, aufgeschraubten Linienband, sonst sehen die Bahnhöfe alle gleich (hässlich) aus. Bei den etwas neueren Bahnhöfen dominiert dann grau in grau: Betonoptik, immerhin mit aufgerautem Sichtbeton. Gelegentlich mal ein bisschen Gestaltung, aber ansonsten dominiert dort die Langeweile. Die Sitzbänke haben in der Regel nicht mal eine Rückenlehne. Bahnhöfe wie Lorenzkirche wirken an sich zwar ganz interessant, aber diese ewige Grau-in-Grau… Das macht richtig depressiv.

Fürther U-Bahnhof Fürth Hauptbahnhof Richtung Fürth wird es leider anfangs auch nicht interessanter, dazwischen liegen auf der U1 sogar noch einige fürchterliche Schandtaten des öffentlichen Hoch- und Tiefbaus. Dass Gostenhof Leben ist, wie das gleichnamige Plakat verspricht, bezweifle ich da fast ;)
Die neueren Bahnhöfe in Fürth hingegen sind optisch recht ansprechend, die farbigen Wandverzierungen in der Stadthalle wirken edel, auch der derzeitige Endbahnhof Klinikum ist ganz nett. Man hat also auch in Nürnberg gelernt, dass es auch anders geht.
Nürnberger U-Bahnhof Plärrer Architektonisch interessant ist hingegen der Plärrer, die hohen Säulen und die Oberlichter verliehen zumindest der oberen Ebene eine gewisse Eleganz. Die Betriebsgestaltung dort ist auch gut gelöst: die Linien U1 und U2 treffen sich am selben Bahnsteig und ermöglichen somit ein direktes Umsteigen, die anderen Richtungen sind in einer anderen Ebene angeordnet.

Von der U2 habe ich leider keine Bilder, die meisten stammen ohnehin von meinem vorletzten Nürnberg Besuch im Spätsommer letzten Jahres. Auf der U2 hat man immerhin versucht, etwas aus dem Trott rauszukommen und etwas heiterere Farben und Motive zu verwenden. Gelungen ist das leider nicht überall, gute Ideen wie der liegende Fernsehturm im U-Bahnhof Hohe Marter oder die offene Galerie zum Frauentorgraben hin am U-Bahnhof Opernhaus vermögen es dennoch nicht, über die teilweise recht tristen anderen Stationen hinwegzutrösten.

A-Wagen 108 in Nürnberg zusammen mit Wagen 126 Als Münchner freut man sich natürlich darüber, heimische Züge dort zu erleben: aktuell sind in Nürnberg zehn A-Wagen aus München unterwegs, sechs davon hat die VAG ganz gekauft, vier weitere vorübergehend gemietet. An sich sollte der Mietvertrag bis Ende März gehen, bisher sind die Züge aber noch in Nürnberg. Beim direkten Vergleich fallen einem dann auch kleine Unterschiede auf, z.B. öffnen sich die Türen der DT1 lauter und die Züge riechen anders.

Abschließend noch zwei Tipps: www.cityverkehr.de ist eine hervorragende Seite meines Kollegen Michael Schedel, die sich mit dem Nahverkehr in Nürnberg auseinandersetz und dabei besonders auch auf die Nürnberger U-Bahn eingeht. Auch zu empfehlen ist das Buch „Nürnberg U-Bahn Album„, ebenfalls von Michael Schedel. Es ist erst vor wenigen Wochen im Robert Schwandl Verlag erschienen und daher topaktuell.

25 Kommentare zu “U-Bahn in Nürnberg und Fürth”

  1. Marc sagt:

    Servus!

    Da war ich dabei. Wenn ich mir es richtig überlege, finde ich da fast die Frankfurter U-Bahn von der Gestaltung her noch besser. Eigentlich macht Nürnberg den Münchnern doch alles nach…das haben sie bei den Stationen verpasst.

  2. Konsti sagt:

    Macht die Nürnberger U-Bahn wirklich so depresiv? Ich finde auch die Stationen auf der U2 Nord optisch ansprechend. Die Fürther sind auch schön, aber innsbesondere die Bahnhöfe auf der U1 Süd und Muggenhof bzw. Stadtgrenze zeigen, dass damals auf U-Bahn-Architektur kaum ein Wert gelegt wurde. Die Stationen auf der U3 werden übrigens auch meiner Meinung nach ansprechend.

  3. Christian sagt:

    Naja, grundsätzlich muss man den Anmerkungen des Autoren bezüglich Krankenhausoptik und diversen Auswüchsen an grauen Betonwänden wohl zustimmen. Richtig ist sicher auch, dass auch der Bahnhof „Lorenzkirche“ dieses Schema nicht verlässt und mit Grautönen aufwartet, aber:
    gerade hier scheint diese Farbgebung und das daraus resultierende Erscheinungsbild einer unterirdischen Höhle dem Kontext der Station im Herzen der mittelalterlichen Altstadt der Noris am Besten gerecht zu werden. Zudem verbreitet die leicht grünliche Beleuchtung der bronzenen Nachbildungen der Fensterrose von St. Lorenz einen unheimlichen Charme (im doppelten Sinne der Wortbedeutung).

    Abgesehen davon gibt es auch in München äußerst unansehnliche Exemplare von U-Bahnhöfen!

  4. Stefan sagt:

    Servus,

    also trist sind die Stationen der U2 nun wirklich nicht. Opernhaus im Burgraben, Rathenauplatz mit den riesigen Wandmosaiken und Ziegelstein mit den Lichtspielen sind herrausragende Beispiele für U-Bahn Architektur.
    Und die alten Stationen der Münchner U1 sind wohl auch nicht besser als die der Nürnberger Linie.
    In Gostenhof hätte wohl ein kleiner Spaziergang aus der Station gutgetan, ist eine schöne und interessante Mischung aus Schwabing und Berlin-Kreuzberg.
    Und nicht zuletzt sind in die Landeshauptstadt die letzten Jahrzehnte eben einige Euros pro Kopf mehr geflossen als nach Nürnberg. An mangelnden Ideen zur Gestaltung wirds also kaum gelegen haben…

  5. patrick sagt:

    fürth ist nicht nürnberg. ich finde es nicht richtig dass fürth zu nürnberg
    eingeschlossen wird, den fürth ist eine eigenständige stadt.

  6. Nürnberger aus überzeugung sagt:

    tag,

    ich habe auch schon die münchner u-bahn gesehen und ich muss sagen bzw. muss ich mich frage wo die besonderheiten liegen? ich konnte nichts besonderes entdecken und finde das eine u bahn in erster linie die menschen befördern soll! das nürnberger u-bahn netz ist meiner meinung nach sehr gut ausgebaut. benötigen andere städte von geringerer oder gleicher größe wie z.B. stuttgart mehrere u bahnlinien so begnügt sich nürnberg mit 3 stück welche die stadt perfeckt miteinander verbinden. die bahnen sind schnell und pünktlich unterwegs und bieten viel platz für fahrgäste. die u bahn ist aber nicht nur ein ort der bewegung sondern auch der begegnung. in den u-bahnhöfen kann man tags wie nachts die verücktesten gestalten antreffen. dies macht die u bahn lebändig und somit sind aufwendig gestaltete u bahnsteige meiner meinung nach überflüssig. sucht man diese allerdings so wird man auf der u2 strecke fündig! die anschuldigung das nürnberg münchen alles nachmacht kann ich nur zurück weisen, ich fühle mich in dieser aussage sehr beleidigt da ich ein waschechter nürnberger bin. nürnberg ist eine völlig andere stadt! nürnberg will nciht wie münchen sein und ich bin froh das sich eingebildete münchner schockiert über unsere graue aber schöne u bahn zeigen! mit freundlichen grüßen aus NÜRNBERG

  7. Münchner sagt:

    Hallo Nürnberger,

    ja das ist der ewige Minderwertigkeitskomplex…. Mei was soll man dazu sagen.

  8. Nürnberger Tiger sagt:

    Ich weiß ja nicht von welchem Minderwertigkeitskomplex Du sprichst und es ist mir eigentlich auch egal. Als Nürnberger liebt man eben seine Stadt so wie die Münchner ihre Stadt lieben. Beides sind schöne und interessante Städte nur eben sehr unterschiedlich (auf der einen Seite bayerische Weltstadt mit Herz auf der anderen Seite eine alte fränkische Industrie- und Handelsstadt). Zumindest kommen unsere S-Bahnen nicht alle auf dem selben HBF-Gleis an und verstopfen bei der kleinsten Störung den gesamten öffentlichen Nahverkehr *g*. Aber das nur am Rande. Jetzt im Ernst:

    Ich kann zwischen den Nürnberger und den Münchner U-Bahn-Höfen keinen signifikanten Unterschied erkennen. Es gibt sowohl hier als auch da U-Bahnhöfe mit eher interessanterer Optik als auch Stationen, die eher trist und vor allem dreckig wirken – wie in jeder anderen Großstadt der Welt auch. In Nürnberg sind die Stationen der U1 sicher eher trist, weil es sich hier um die ältere Linie aus den späten 60er bzw. frühen 70er Jahren handelt. Auch die Bahnhöfe der in Kürze öffnenden U3 werden Anlass zur Diskussion geben…

    Grundsätzlich lässt sich sagen, dass das in Nürnberg sternförmig angeordnete U-Bahnnetz mit derzeit noch „nur“ 2 Linien das Stadtgebiet wirklich intelligent erschließt. Andere Städte benötigen hierfür vier bis sechs Linien.

  9. Nürnberger Tiger sagt:

    Noch eine Anmerkung zu den „blauen“ Münchner Zügen die in Nürnberg verkehren. Diese Züge waren zunächst als Übergangslösung gedacht, da die Einführung einer fahrerlosen U-Bahn in Nürnberg geplant ist und man für eine Übergangszeit keine neuen herkömmlichen Züge kaufen wollte. Leider hat sich die Einführung der fahrerlosen U-Bahn aufgrund einer beispiellosen Pannenserie des Herstellers verschoben….

  10. Nämbercher sagt:

    Servus erst mal!
    Zunächst will ich als Nürnberger versuchen, die Wogen zu glätten: ich bin mehrmals im Jahr in München und kenne daher sowohl die Stadt als auch das U-Bahnnetz relativ gut. Was die Stadt an sich betrifft, vermag ich keinerlei Anlass zu jeglicher Form von Kritik zu finden – im Gegenteil, viele andere Großstädte dürften München wohl um seine Baudenkmäler, Kirchen und Museen beneiden.
    Was das U-Bahnnetz im Vergleich zu Nürnberg betrifft, kann ich allerdings die harrsche Kritik im oben stehenden Artikel nicht befürworten: es mag zwar stimmen, dass es bei uns in Nürnberg viele U-Bahnhöfe (vor allem auf der älteren Linie U1) gibt, die sich in ihrer Ausgestaltung lediglich durch einen anderen Farbstreifen an der Wand von den anderen unterscheiden. Wenn man allerdings in München auf einer der älteren Streckenabschnitte unterwegs ist, wie z.B. auf der U2, fallen einem auch kaum Unterschiede in der Gestaltung der Wand- und Deckenelemente auf, mal abgesehen von der Farbgestaltung (vgl. Königsplatz, Untersberger Straße, Gießing Bahnhof, Innsbrucker Ring). „Schandtaten des öffentlichen Hoch- und Tiefbaus“ finden sich also meiner Meinung nach auch im Münchner U-Bahnnetz recht häufig. Dass es in München mehr Stationen geben mag, die mit künstlerisch aufwendigeren Innenräumen aufwarten, hängt meiner Meinung nach auch damit zusammen, dass das Münchner U-Bahnnetz im Gegensatz zum Nürnberger U-Bahnnetz auch in der jüngsten Vergangenheit noch größere Erweiterungen erfahren hat, während in Nürnberg in den 90er Jahren / nach der Jahrtausendwende kaum noch neue Bahnhöfe hinzugekommen sind, abgesehen eben von den Fürther Bahnhöfen. So wurden die meisten Bahnhöfe in den 70er und 80er Jahren errichtet, also auch zu einer Zeit, in der in München Bahnhöfe wie die oben genannten entstanden sind.
    Außerdem kommen im oben dargelegten Text meiner Meinung nach die positiven Beispiele des nürnberger U-Bahnbaus zu kurz: Bahnhöfe wie Wöhrder Wiese, Rennweg, Ziegelstein oder Flughafen, die durchaus für sich sprechen, werden einfach unter den Tisch gekehrt.
    Am besten, ihr schaut mal selber bei uns in Nämberch vorbei, dann könnt ihr euch ja selbst ein Bild machen – hoffentlich ein positives!
    Mit freundlichen Grüßen

  11. Manfred sagt:

    lass die Münchner doch in ihrem Glauben das bei ihnen alles bunter und schöner ist :-)

    Grüße
    Manfred
    ausNürnberg,derStadtohneFarbfernsehen.

  12. Sewa sagt:

    Hallo an alle,

    ich durfte vor einigen Wochen das Nürnberger U-Bahnnetz zum ersten Mal begutachten, leider noch ohne U3, weder im Schnupper- oder Regelverbetrieb.

    Zunächst ist zu sagen, dass ich mit wenig Erwartungen an Architektur das Nürnberger U-Bahnnetz erfahren wollte. Die ersten Fahrten – ich bin an der Lorenzkirche eingestigen und Ri. Langwasser gefahren bestätigten diese Erwartungshaltung zunächst, obwohl ich in oberirdische Bahnhöfe auch nicht viel mehr als die bemängelte Sanitäroptik investieren würde. Das sind leider architektonische Fehler einer Zeit, in der alles auf das Funktionale zurückgeführt wurde – und das eben nicht nur in Nürnberg oder U-Bahnnetzen.

    Umso erfreuter war ich über die U1-Bahnhöfe nach Fürth Hauptbahnhof: sehr hell, freundlich, wirklich attraktiv und auch in ihrer Ausgestaltung nicht beliebig. Es sind stets Bezüge zur Umgebung hergestellt (Stadtbild; DNA etc.) worden. Auch an der U2-Nord sind hellere Farben, wenn auch mir der konkrete Bezug zur Umgebung fehlte. Oft hatte man den Eindruck, in einer beliebigen Station zu sein oder eine abstrakte Farbensammlung vorzufinden. Aber in der qualitativen Ausführung weit besser als die Innenstadtstationen, wobei Opernhaus eine positive Ausnahme darstellt.

    Von der gelobten Optik am Plärrer ganz ich nichts abgewinnen. Mir kam der Plärrer als eine zentrale Umsteigestation sehr unsauber (an den Öffnungen zum Licht hin) vor. Seine Stahlkonstruktion ist zwar weit nach oben ausladend und eng nicht ein. Allerdings meine ich, mit den eher unnatürlichen Farben knalliges Rot und metallgrau eher eine menschenabweisende und kalte Station vorgefunden zu haben.

    Abschließend ist zu sagen, dass mit der U1-Fürth einige richtige, unverwechselbare Knaller dabeisind. Andererseits würde ich mir zumindest an den Stationen Lorenzkirche und Hauptbahnhof eine Generalsanierung mit authentischer und weniger menschenabweisender Farbgestaltung wünschen.

  13. Nämbercher sagt:

    Hallo nochmals!

    Vor einigen Tagen hatte ich die Möglichkeit, als Nürnberger live bei der Eröffnung der ersten automatischen U-Bahn dabei zu sein. Dabei hatte ich natürlich auch Gelegenheit, die Bahnhöfe genauer zu betrachten und mit den fahrerlosen Zügen der Reihe DT3 zu fahren.

    Die Bahnhöfe der neuen U3 haben mir insgesamt sehr gut gefallen: der Bahnhof Gustav-Adolf-Straße, vorläufiger Endpunkt der U3 im Südwesten der Stadt, gefällt durch seine ausgefallene Beleuchtung; die Wände an sich sind grau, werden allerdings indirekt durch Neon-Röhren bestrahlt, wobei eine Wand gelb und die andere Wand blau beleuchtet wird. Zusammen ergeben sich daraus die schwedischen Landesfarben, was auf die Herkunft des Feldherrn Gustav-Adolf anspielen soll. Auf Höhe des östlichen Verteilergeschosses befindet sich zudem ein Duplikat eines historischen Gemäldes von Gustav-Adolf.
    Der nächste Bahnhof, die Station Sündersbühl, ist an den Wänden mit hellgrauen Blechverkleidungen versehen, die jedoch in regelmäßigen Abständen mit Glaselementen versehen sind, hinter denen sich LEDs (oder Neonröhren?) befinden, die in fließenden Übergängen ihre Farbe wechseln. Außerdem weißt der Bahnhof auch von oben her weithin sichtbare, großzügige Lichtschächte auf, die die Station in ein sehr helles Licht rücken. Diese sind innen mit unterschiedlichen Farben bemalt.Nachts werden diese Lichtschächte beleuchtet, sodass der Bahnhof in buntem Licht „indirekt“ und durch die Lichtschächte nach außen hin erstrahlt.
    Schließlich gibt es noch den Nördlichen Endpunkt Maxfeld, der auf seine Umgebung zumindest indirekt Bezug nimmt: der Bahnhof liegt unter der Goethestraße, was zum Anlass genommen wurde, die Wände des Bahnhofes mit Portraits und Zitaten von Goethe auszuschmücken. Auch dieser Bahnhof wirkt, trotz der abermals hellgrauen und weißen Wandelemente, sehr licht und freundlich. Besonders interessant finde ich die Bahnhofsaufgänge, die als kubische Körper schräg aus dem Boden herausragen.
    Das Fahrgefühl mit den neuen DT3-Zügen ist in vielen Punkten nicht mit dem in den alten U-Bahnen zu vergleichen: das Anfahren und Abbremsen erfolgt wesentlich sanfter als bei den Vorgängermodellen. Auch der freie Blick auf die Strecke ist interessant, bleibt dieser doch sonst den Fahrern vorbehalten.
    Leider kam ich nicht sehr lange in den Genuss dieses Anblicks, weil diese Plätze am begehrtesten sind und der Andrang sehr groß war.
    Aber auch der Rest des Zuges ist angenehm hell gestaltet – für meine Begriffe vielleicht ein bisschen zu viel grau, aber dennoch optisch ansprechend.

  14. Sabrina sagt:

    also ich hab ja schon viel schwachsin gehört aber das übertrift ja mal jeden mist den ich bisher gehört habe, zug ist zug und wen es jemanden nicht passt solte sich derjenige vieleicht ein auto kaufen dan mus er den geruch in der u-bahn auch nicht ertragen, wen derjenige dafür dan kein geld hat braucht er auch keine ansprüche stellen mein gott wir sind nun mal eine stinknormale stadt und stolz darauf ich weis nicht wie das andere sehen aber ich vertrete meine Meinung. und wen das nicht passt soll einfach nicht lesen.ich jedenfall seh es nicht ein nochmehr steuern zu zahlen für so einen blödsin darauf läuft es doch hinaus, was bitte is toll daran in einem blauen zug zu fahren hauptsache is doch man kommt pünktlich und direckt dort an wo man es möchte. also hört doch bitte auf unsere alten züge schlecht zu machen sie haben euch doch auch jahre lang pünktlich und direckt dort hingebracht wo ihr wolltet also lg. aus FÜRTH und stolz darauf. sina

  15. Felix sagt:

    also ich muss sagen, dass man die nürnberger u-bahn haltestellen mit den münchnern mittlerweile vergleichen kann. es giebt hässliche aber auch richtig schöne haltestellen.
    jetzt noch von mir eine frage die vielleicht nicht zum thema passt. falls das der fall ist müsst ihr nicht antworten.
    kann man eigentlich wirklich sagen, dass münchen flächenmäßig größer ist als nürnberg oder liegt da gar nicht so ein großer unterschied?
    ich danke schon mal im voraus!
    lg Felix

  16. Nürnberger Tiger sagt:

    Fläche München: 325 qkm / Fläche Nürnberg: 187 qkm. München hat sich im Rahmen der Gemeindegebietsreform Ende der 60er Jahre viel einverleibt…..

  17. Florian Schütz sagt:

    München hat sich in den 1960ern so gut wie gar nicht in der Fläche vergrößert, seit dem 3. Reich hat sich die Fläche im Grunde nicht verändert.

    Kleiner Zahlenvergleich:

    Nürnberg:

    Fläche: 186,38 km²
    Einwohner: 503.110 (31. Dez. 2007)
    Bevölkerungsdichte: 2699 Einwohner je km²

    München:

    Fläche: 310,43 km²
    Einwohner: 1.314.350 (31. März 2008)
    Bevölkerungsdichte: 4234 Einwohner je km²

    2,6 mal mehr Einwohner, 1,7 mal mehr Fläche, daher 1,6 mal höhere Bevökerungsdichte.

    (Quelle alle Zahlen: Wikipedia)

  18. persa nbg sagt:

    die müchner haben aber keine u3 ohne fahrer wir in nürnberg schon

  19. Würzburger sagt:

    Also ich bin der Meinung, auch an den U-Bahnen sieht man gut, dass viel Geld im Freistaat Bayern nur im Süden hängen bleibt.

    Bei einem Blick auf die Bahnhöfe kann eigentlich nur die U3 in Nürnberg überzeugen. Sehr schön sind auch die U-Bahn-Stationen der Stadt Fürth. Hier wurde auch sehr auf einen Bezug zu dem Umfeld oben drüber geachtet.

  20. MightySCI sagt:

    Man sollte auch nicht vergessen, daß es sich bei den „Schandtaten“ Richtung Fürth – damit ist wohl der Hochbahn-Abschnitt gemeint – um Bauwerke aus den frühen 60ern handelt. Vor der U-Bahn wurden diese Stationen von der Straßenbahn benutzt. Deshalb haben sie auch Seitenbahnsteige. Die U-Bahnhöfe „Muggenhof“ und „Stadtgrenze“ sind somit nochmal um einiges älter als die ersten Münchner Bahnhöfe. Und was in den 60ern so alles gebaut wurde, ist ja bekannt.

  21. Nämbercher sagt:

    Hallo allerseits!

    Dem Kommentar von Würzburger kann ich eigentlich nur zustimmen:
    Dass anscheinend ein sehr großes Investitionsgefälle seitens des Staates zwischen Nürnberg und Fürth herrscht, sieht man schon alleine am Ausbaustandard der Nahverkehrssysteme in beiden Städten: während in München keine Kosten und Mühen gescheut werden, das U-Bahnnetz weiter auszubauen oder bereits jetzt ältere Bahnhöfe ansprechender zu gestalten (siehe Bf Münchner Freiheit), geht es mit dem Nürnberger U-Bahnnetz seit der Eröffnung in den 70ern nur im Schneckentempo voran. Das mag zwar durchaus auch daran liegen, dass es in den letzten Jahren ständig wechselnde Meinungen zum Thema U-Bahnausbau im Nürnberger Stadtrat gab, dies hängt letztlich aber auch damit zusammen, dass man in Nürnberg einfach jeden Cent zweimal umdrehen muss, wenn man den Ausbau der U-Bahn in Erwägung zieht – eben weil der Freistaat deratige Projekte in Nürnberg weniger stark subventioniert als in der Landeshauptstadt.
    Ein weiteres Beispiel hierfür liefert der Vergleich des S-Bahn-Baus in den beiden Städten: während man sich in München bereits einig ist, einen zweiten, kostspieligen Stammstrecken-Tunnel mit neuen unterirdischen Stationen durch die Innenstadt zu graben, hat es in Nürnberg über 20 Jahre gedauert, bis endlich die nötigen Gelder für einen umfassenden S-Bahnausbau locker gemacht wurden. Und während der Zeitplan bis zur Fertigstellung der zweiten Münchner Stammstrecke höchste Priorität zu genießen scheint und die Planung bereits schnell voranschreitet, wird der Fertigstellungstermin des Nürnberger S-Bahnnetzes immer weiter nach hinten verschoben – wollte man Anfangs noch bis 2010 die ersten Züge über die neuen Strecken fahren lassen, kann man inzwischen davon ausgehen, dass es nicht vor Ende 2011 zur Aufnahme des S-Bahnbetriebes auf den betroffenen Streckenabschnitten kommt. Bis endgültig der 20-Minuten-S-Bahntakt auf allen Linien gefahren werden kann, soll es jetzt sogar bis 2025 dauern – das ist aus meiner Sicht einfach nicht mehr normal!

  22. Dissi sagt:

    SERVUS

    ICH MAG FÜRTH NOOOOO I LOVE FÜRTH

  23. Santa sagt:

    Nürnberg hat die modernste U-Bahn der Welt.
    Auf der U2 und auf der U3 verkehren nur fahrerlose U-Bahnen.
    Als die U2 auf automatisch umgerüstet wurde sind auf der gleichen Strecke manuelle und automatische Fahrzeuge gleichzeitig in Betrieb gewesen. Das ist einmalig weltweit – davon träumt der Münchner nur mit seinem hässlichen U-Bahnhöfen. Nordfriedhof oder Freimann ist ja nicht sonderlich schön in München. Die ganze U3 und U6 ist hässlich.
    Kein Vergleich zu der schönen, modernen U-Bahn in Nürnberg und Fürth.
    Aus Insiderkreisen habe ich gehört, dass nach Fertigstellung der U3 die U4 vom Tiergarten bis Aufsessplatz, Gibitzenhof, Gartenstadt und Hafen gebaut werden soll. Pläne existieren bereits und liegen schon fertig in der Schublade :-)
    Baubeginn frühestens 2023. Fertigstellung bis 2035 geplant.

  24. Robin sagt:

    ihr habt glück weil ich in Nürnberg wohne.

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