Stationsschild U-Bahnhof Frankfurter Ring

1010m « Am Hart
Milbertshofen » 657m
Frankfurter Ring
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Eröffnung
20. November 1993 (vor 32 Jahren)
Gestaltung
Architekturbüro Braun & Hesselberger
Künstler
Braun und Ricarda Dietz
Kunstwerk
Mosaik
Karte

Der U-Bahnhof Frankfurter Ring wurde vom Architektur­büro Braun + Hesselberger in Zusammenarbeit mit dem städtischen U-Bahn-Referat geplant, der Entwurf der Wandmosaike stammt von Michael Braun und Ricarda Dietz. Benannt ist er nach der kreuzenden Haupt­verkehrs­straße, die nach der Banken­metropole Frankfurt am Main ihren Namen trägt.

Der Bahnsteig­bereich wird überspannt von einer vogel­flügel­ähnlich angeordneten Dach­konstruktion aus gewelltem eloxiertem Aluminium. An dieser Konstruktion sind zwei durchlaufende Lichtbänder befestigt, die mit Edel­stahl­blechen ummantelt sind, um das Licht auf den Bahnsteig zu streuen.

Die in der Mitte verlaufende Stützenreihe ist im unteren Bereich wie die Decke mit gewelltem Alu­minium­blech verkleidet, um sie gegen Ver­schmutzungen unempfindlich zu machen und einen gestalt­erischen Akzent zu setzen. Im nördlichen Bahnsteig­bereich befindet sich ein Aufzug zum Sperren­geschoss, von wo aus die Oberfläche nördlich und südlich des Frankfurter Rings erreicht werden kann.

Die Wände sind mit Mosaiken aus weißen, hellgrauen und blauen Glasfliesen verkleidet, die per­spektivische Architektur­darstellungen zeigen. Dazwischen sind immer wieder Motive aus der Tierwelt zu sehen, die den eher nüchtern urbanen Charakter der sonstigen Motive auflockern sollen.

Aus Richtung Am Hart kommend befindet sich im Streckentunnel von Gleis 2 ein vom Künstler Boris Dolkhani und Freunden angebrachtes 800 Meter langes Streifen­graffiti aus einem weißen und blauen Streifen, die in Wellen­bewegungen Bezug zur Ge­schwindig­keit des U-Bahnzuges aufnehmen. Es wurde erst kurz vor Eröffnung der Strecke unter großem Zeitdruck angebracht und stellt die einzige "Tunnelkunst" im Münchner U-Bahnnetz dar.

Planung

Am südlichen Aufgang ist bereits eine Rauchschürze in Trockenbauweise montiert. Im Rahmen des SWM-Brandschutzprogramms BSKOMI (siehe Baustellenreport) soll nun auch der nördliche Aufgang auf Bahnsteigebene eine raumabschließende, feuerhemmende Einhausung mit selbstschließenden Türen erhalten, ergänzt durch einen feuerhemmenden Galerieverschluss in der nördlichen Verteilerebene, der dort auch den Aufzug brandschutzkonform vom Sperrengeschoss trennt.

Weitere Bilder des U-Bahnhofs Frankfurter Ring

U-Bahnhof Frankfurter Ring
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