U-Bahnhof Frankfurter Ring (U2)

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Kürzel: FF
Eröffnung: 20. November 1993
Koordinaten: 48.18694 °n.B., 11.57267 °ö.L.
Stationsschild Frankfurter Ring

Der U-Bahnhof Frankfurter Ring wurde vom Architektur­büro Braun + Hesselberger in Zusammenarbeit mit dem städtischen U-Bahn-Referat geplant, der Entwurf der Wandmosaike stammt von Michael Braun und Ricarda Dietz. Benannt ist er nach der kreuzenden Haupt­verkehrs­straße, die nach der Banken­metropole Frankfurt am Main ihren Namen trägt.

Der Bahnsteig­bereich wird überspannt von einer vogel­flügel­ähnlich angeordneten Dach­konstruktion aus gewelltem eloxiertem Aluminium. An dieser Konstruktion sind zwei durchlaufende Lichtbänder befestigt, die mit Edel­stahl­blechen ummantelt sind, um das Licht auf den Bahnsteig zu streuen.

Die in der Mitte verlaufende Säulenreihe ist im unteren Bereich wie die Decke mit gewelltem Alu­minium­blech verkleidet, um sie gegen Ver­schmutzungen unempfindlich zu machen und einen gestalt­erischen Akzent zu setzen. Im nördlichen Bahnsteig­bereich befindet sich ein Aufzug zum Sperren­geschoss, von wo aus die Oberfläche nördlich und südlich des Frankfurter Rings erreicht werden kann.

Die Wände sind mit Mosaiken aus weißen, hellgrauen und blauen Glasfliesen verkleidet, die per­spektivische Architektur­darstellungen zeigen. Dazwischen sind immer wieder Motive aus der Tierwelt zu sehen, die den eher nüchtern urbanen Charakter der sonstigen Motive auflockern sollen.

Aus Richtung Am Hart kommend befindet sich im Streckentunnel von Gleis 2 ein vom Künstler Boris Dolkhani und Freunden angebrachtes 800 Meter langes Streifen­graffiti aus einem weißen und blauen Streifen, die in Wellen­bewegungen Bezug zur Ge­schwindig­keit des U-Bahnzuges aufnehmen. Es wurde erst kurz vor Eröffnung der Strecke unter großem Zeitdruck angebracht und stellt die einzige "Tunnelkunst" im Münchner U-Bahnnetz dar.

Weitere Bilder

Einfahrender C-Zug im U-Bahnhof Frankfurter Ring Einfahrender C-Zug im U-Bahnhof Frankfurter Ring
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