Hohes Fahrgastaufkommen zur Großmesse "Bauma"

23. April 2007

1 Vom 23. bis zum 29. April findet in München wieder die Großmesse "Bauma" statt, die von den Besucherzahlen her die drittgrößte Messe Deutschlands ist. Die MVG weitet aufgrund des erwarteten Ansturms den Zugverkehr zur Messestadt deutlich aus.

Erwartet werden 420.000 Besucher, von denen voraussichtlich 40% mit der U-Bahn anreisen werden. Die Hauptlast des Besucherstroms wird die U2 tragen, die direkt zum Messegelände fährt. Zu Spitzenzeiten rechnet die MVG mit mehr als 14.000 Fahrgästen pro Stunde.

Um diesen Ansturm zu bewältigen, werden zu den Hauptan- und abreisezeiten neben dem 5-Minutentakt der U2 auch die HVZ-Verstärker der U1, die normalerweise am Sendlinger Tor enden, bis zur Messe verlängert, so dass sich dort ein 3,3-Minutentakt ergibt. Mehr Fahrten sind aufgrund der begrenzten Stromversorgung auf dem U2-Ast momentan nicht möglich. Auch am Wochenende sollen Verstärkerzüge unterwegs sein, zwischen Messestadt Ost und Hauptbahnhof ergibt sich dadurch ebenfalls ein 3,3-Minutentakt, bis zum Harthof ein 5-Minutentakt.

Zusätzlich zur Bauma findet vom 20. April. bis zum 6. Mai. außerdem das Frühlingsfest auf der Theresienwiese statt.
Mit einem besonders hohen Fahrgastandrang muss die U-Bahn am Samstag, 28. April, zurechtkommen: An diesem Tag ist neben der Bauma, für die an diesem Tag 100.000 Fahrgäste erwartet werden, und dem Frühlingsfest auch noch das Bundesligaspiel FC Bayern gegen Hamburger SV in Fröttmaning. Insbesondere am Sendlinger Tor erwartet die MVG dabei Kapazitätsengpässe.

Für dieses Fahrtenprogramm werden laut MVG bis zu 492 U-Bahnwagen benötigt. Ohne die bis vor kurzem abgestellten C1.9 stehen der MVG nach unseren Berechnungen 540 U-Bahnwagen zur Verfügung. Da 9 der 10 C1.9-Züge in den nächsten Tagen wieder in Betrieb genommen werden sollen, stehen dann künftig bis zu 582 Wagen zur Verfügung. Der größte Teil der Fahrzeuge ist auch tatsächlich nutzbar, da die MVG nach eigenen Angaben durch vorausschauende Planungen die Zahl der zu dieser Zeit zu routinemäßigen Überholungen in den Werkstätten stehenden Wagen minimiert hat.

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