U-Bahnhof Moosacher St.-Martins-Platz (U3)

 
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U3
Kürzel: MM
Eröffnung: 11. Dezember 2010
Koordinaten: 48.181826 °n.B., 11.5187 °ö.L.
Stationsschild Moosacher St.-Martins-Platz

Moosacher St.-Martins-Platz Der säulenlose Bahnhof unter der Pelkovenstraße ist in ganzer Länge durchgängig einsehbar und mit viel Tageslicht aus dem 19 Meter langen Oberlicht versorgt. Zusätzlich dazu sind 50 große Einzelleuchten an der Decke angebracht, die eigens vom Baureferat entwickelt wurden.

Moosacher St.-Martins-Platz Die Hintergleiswände sind mit 76.200 Einzelfotos des Künstler Masayuki Akiyoshi beklebt, der mit seinem Projekt "Forst" den ausgelobten Kunstwettebewerb gewinnen konnte. Alle Einzelbilder sind in Moosach aufgenommen und zeigen die unterschiedlichsten Details aus dem Stadtteil. Die Bilder sind dabei in chronologischer Reihenfolge angebracht, weswegen sich zum einen eine jahreszeitliche bedingte Farbabfolge ergibt und zum anderen der Jahreszyklus anhand der abgebildeten Natur betrachtet werden kann. Im oberen Wandbereich sind champagnerfarbene gewellte Bleche angebracht, die bis zur Sichtbetondecke nach oben reichen.

In den Schalterhallen sind die Wände mit hellem, leicht gelblichen Granit verkleidet. Im selben Farbton sind auch die Bodenflächen im gesamten Bauwerk gehalten. Im westlichen Bahnsteigbereich führt ein Lift durch eines der Oberlichter an die Oberfläche, er ist zudem über einem Steg mit dem Sperrengeschoss verbunden.

Die Streckentunnel in beiden Richtungen wurden im Schildvortriebsverfahren aufgefahren.

Der Planungsname dieses Bahnhofs war "Leipziger Straße".

Weitere Bilder

Moosacher St.-Martins-Platz Moosacher St.-Martins-Platz
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Hintergleiswand am Moosacher St.-Martins-Platz mit Bildern von Masayuki Akiyoshi Hintergleiswand am Moosacher St.-Martins-Platz mit Bildern von Masayuki Akiyoshi



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