U-Bahnhof Giselastraße (U3, U6)

 
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U3
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U6
Kürzel: GI
Eröffnung: 19. Oktober 1971
Koordinaten: 48.1565 °n.B., 11.584103 °ö.L.
Stationsschild Giselastraße

Der in Schwabing liegende Bahnhof Giselastraße trägt seinen Namen wie die gleichnamige Straße, die an der Oberfläche in die Leopoldstraße mündet und an Erzherzogin Gisela von Österreich erinnert, die als Tochter Kaiser Franz Josefs I. 1873 mit Prinz Leopold von Bayern vermählt wurde.

Giselastraße Wie die anderen Bahnhöfe der 1971 eröffneten U6 wurde er von Paolo Nestler gestaltet und kommt mit wenigen gestalterischen Elementen aus: graue Faserzementplatten an den Hintergleiswänden und mit Keramikplatten verkleidete Bahnsteigsäulen. Am Bahnhof Gisealstraße sind diese sechseckig und in feurigem rot gehalten, was ihn auch ohne Lesen des Bahnhofnamens erkennbar macht.
Die Decken sind mit Querschürzen im Abstand der Säulen versehen, um die Blendwirkung der quer zur Fahrtrichtung angeordneten Leuchtstoffröhren zu mindern.

Giselastraße Teile der Universität grenzen unmittelbar an der Westseite des südlichen U-Bahn-Zugangs an: der sogenannte Schweinchenbau und die Mensa. Das Sperrengeschoss öffnet sich am südwestlichen Ende des U-Bahnhofs direkt zu den Universitätsgebäuden.
Am nördlichen Ende des Bahnsteigs wurde in den 1990er Jahren ein Aufzug nachgerüstet, eine Fahrtreppe wurde dafür aufgegeben.

Im Rohbau des Bahnhofs fand während der Schwabinger Wochen im Juni 1968 eine alternative Kunstausstellung mit rund 17.000 Besuchern statt, an der auch zahlreiche Künstler teilnahmen, die spätere U-Bahnhöfe prägen sollten.1

Weitere Bilder

Giselastraße Giselastraße
Giselastraße Giselastraße
Südlicher Treppenaufgang des Bahnhofs Giselastraße Südlicher Treppenaufgang des Bahnhofs Giselastraße
Giselastraße Giselastraße
Eingang zum U-Bahnhof Giselastraße aus Richtung "Schweinchenbau" der LMU Eingang zum U-Bahnhof Giselastraße aus Richtung "Schweinchenbau" der LMU
U-Bahnhof Giselastraße kurz nach Eröffnung 19. Oktober 1971 U-Bahnhof Giselastraße kurz nach Eröffnung 19. Oktober 1971
Sperrengeschoss im U-Bahnhof Giselastraße Sperrengeschoss im U-Bahnhof Giselastraße



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Quellen

  1. Zimniok (1980), S. 75)