Der U-Bahnhof Karl-Preis-Platz liegt im Stadtteil Ramersdorf unter der Claudius-Keller-Straße. Der Namensgeber Karl Preis war ein Münchner Stadtrat, der sich im Wohnungs- und Siedlungswesen Anerkennung eingebracht hat.
Ursprüngliche Gestaltung
Die Gestaltung des Bahnhofs orientierte sich am Normaltyp der 1980 eröffneten Bahnhöfe der U8/1. Große, vertikal angeordnete graubeige Wandpaneele waren in Gruppen mit abgerundeten Ecken an den Bahnsteigwänden zusammengefasst. Die Böden sind mit Isarkiesel-Kunststeinen ausgelegt, die Decken mit Aluminium-Lamellen verblendet. Vier Lichtbänder ziehen sich über die ganze Länge des Bahnsteiges, die Pfeiler sind mit graubeigen Fliesen verkleidet.
Neue Gestaltung ab 2025
Im Jahr 2025 wurden die Hintergleiswände erneuert: Die bisherigen Faserzementplatten wurden rückgebaut, der Beton teilweise instand gesetzt und anschließend in unterschiedlichen Grüntönen neu gestrichen. Die neue Gestaltung dient gemeinsam mit dem Giesing (Bahnhof) als Referenz für die 2026 beginnende Modernisierung des Innsbrucker Ring.
Aufbau
Am östlichen Ende des Bahnsteiges führt eine Treppe zum Sperrengeschoss unter der Kreuzung Claudius-Keller-Straße/Rosenheimer Straße, wo an allen vier Seiten der seinerzeit sehr großzügig für den Autoverkehr dimensionierten Kreuzung Treppen an die Oberfläche führen. Am Westende des Bahnsteiges führt eine Rampe ins Sperrengeschoss und von dort eine weitere Rampe an die Oberfläche nördlich der Claudius-Keller-Straße, südlich davon liegt eine Treppenanlage.
Sonstiges
An der Oberfläche in der Rosenheimer Straße liegen teilweise noch die Schienen der Tramstrecke nach Neuperlach, die 1980 mit der U-Bahn-Eröffnung eingestellt wurde. In den 2020ern gibt es allerdings Pläne, diese Trasse wieder in Betrieb nehmen zu wollen.
Weitere Bilder des U-Bahnhofs Karl-Preis-Platz