Reparatur der C1.9

14. Februar 2007

C-Zug 605 kurz vor Garching-Hochbrück Wagen vom Typ CDie Süddeutsche Zeitung widmet sich in der Ausgabe vom Di, 13.2.07 den momentan abgestellten C1.9. Demnach wird sich die vollständige Wiederinbetriebnahme der zehn seit Dezember nicht in Betrieb befindlichen Züge möglicherweise bis ins nächste Jahr hinziehen.

An sechs der zehn Langzüge waren bereits Mitte November Schäden an den Getriebebefestigungen festgestellt worden, worauf diese kurzfristig außer Betrieb genommen worden waren. Bei vier der Züge wurde das Getriebe provisorisch abgesichert, worauf diese wieder in den Fahrgastbetrieb kamen. Kurz darauf wurden im Dezember bei Langzeitbelastungstests Schäden an dem für die Achsen verwendeten Stahl festgestellt, woraufhin dieses Mal alle zehn Fahrzeuge dieser Bauserie vorsichtshalber außer Betrieb genommen wurden, und bis jetzt im Betriebshof Nord abgestellt sind.

Wie die SZ nun meldet, soll im April nun mit dem Austausch der betroffenen Teile begonnen werden. Der Hersteller kann allerdings nur einen Zug pro Monat umrüsten, weswegen diese Arbeiten eine längere Zeit in Anspruch nehmen werden.
Ob die Fahrzeuge ohne Gefährdung vorläufig auch mit den alten Achsen wieder in den Fahrgastbetrieb genommen werden können, lässt die MVG momentan durch das Fraunhofer-Institut klären. Ein Ergebnis wird in den nächsten Tagen erwartet. Sollte die Studie eine Wiederinbetriebnahme der Fahrzeuge befürworten, werden aber dennoch die Reparaturarbeiten durchgerührt werden.

Alle Kosten für die Reparatur werden durch die Hersteller getragen. Über einen weitergehenden Schadensersatz ist noch nichts entschieden.

Da die MVG bislang wegen der Großveranstaltungen im vergangenen Jahr die eigentlich durch die neuen Züge ersetzten Altfahrzeuge größtenteils noch im Bestand hat, gab es bislang bis auf eine Ausnahme keine Engpässe bei den Fahrzeugen.

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Quellen

  1. Süddeutsche Zeitung, 13.2.07, Seite 38